Stand: Oktober 2026
Haftungsausschluss & rechtliche Hinweise
Hinweise zur Nutzung von SUSET ZEIT als Cloud-Dienst für die betriebliche Zeiterfassung. Vertragliche Haftungsregelungen (einschließlich Haftungsobergrenze) finden Sie in den AGB.
1. Keine Rechts-, Steuer- oder Lohnberatung
SUSET ZEIT ist eine Software zur Erfassung, Auswertung und Dokumentation von Arbeitszeiten, Abwesenheiten und betrieblichen Zeitkonten.
Die Anwendung unterstützt den Betrieb bei der Dokumentation — sie ersetzt jedoch weder eine Steuerberatung, Lohnbuchhaltung noch anwaltliche Beratung (insbesondere Arbeitsrecht).
Die rechtliche Auslegung von Arbeitszeit, Pausen, Zuschlägen, Urlaub, Lohnfortzahlung und Auswertungen verantwortet allein der Kunde bzw. dessen beauftragte Fachkreise.
2. Verantwortung des Betriebs (Konfiguration & Prüfung)
Der Kunde ist insbesondere verantwortlich für:
- die rechtskonforme Konfiguration (Arbeitszeitmodelle, Lohnsätze, Pausen-Stichtage, Bundesland, Zuschlagsmodi, Feiertage, ggf. Geburtsdaten für JArbSchG)
- die korrekte Pflege von Stammdaten und die Einweisung der Mitarbeiter
- die stichprobenartige Prüfung exportierter Werte vor jeder Lohnabrechnung
- die Entscheidung über Genehmigung von Anträgen, Auszahlungen und Monatsabschlüssen
3. Pausenprüfung und ArbZG-Hinweise
Funktionen zur Pausenprüfung nach ArbZG bzw. JArbSchG stellen eine technische Hilfestellung zur Dokumentation dar. Sie garantieren nicht automatisch die Rechtskonformität im Einzelfall.
Abweichungen im Betrieb (Notdienst, Notfälle, tarifliche Sonderregelungen) sind vom Kunden zu bewerten und — wo vorgesehen — zu begründen und zu dokumentieren.
4. Keine Gewähr für ununterbrochene Verfügbarkeit
Wir betreiben den Cloud-Dienst nach dem Stand der Technik mit Wartungsfenstern und Backups. Eine jederzeitige, fehlerfreie Verfügbarkeit kann — wie bei jeder Software — nicht garantiert werden.
Details zu Verfügbarkeit, Wartung und Support sind in den AGB geregelt.
5. Vertragliche Haftungsbeschränkung (Verweis AGB)
Die vertragliche Haftung zwischen Anbieter und Kunde richtet sich ausschließlich nach den AGB.
Dort ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit beschränkt (AGB Ziff. 12) — unter anderem der Höhe nach auf die in den zwölf Monaten vor dem schadensauslösenden Ereignis gezahlten Entgelte (netto), mindestens jedoch 2.500 €.
Unberührt bleiben Ansprüche aus Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie nach Art. 82 DSGVO.
6. Externe Links
Verlinkungen auf Websites Dritter (z. B. Partner, Dokumentation) dienen der Information. Für deren Inhalte sind ausschließlich die jeweiligen Anbieter verantwortlich.
7. Änderungen
Stand: Oktober 2026. Wir können diese Hinweise bei Bedarf anpassen. Maßgeblich für das Vertragsverhältnis bleiben die AGB in der bei Vertragsschluss vereinbarten Fassung.